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Finsterwalde: 2. Phase im Bundeswettbewerb ‚Zukunftsstadt‘

51 teilnehmende Städte, Landkreise und Gemeinden in Phase 1. 23 Auserwählte in Phase 2 des Bundeswettbewerbes 'Zukunftsstadt'. Die Sängerstadt Finsterwalde gehört zu den Kommunen, die ihre Wettbewerbsvorschläge nun in der zweiten Phase zu Plänen ausarbeiten, die ab 2018 realisiert werden sollen. Am 1. Stadtdialog im Oberstufenzentrum Elbe-Elster nahmen über 50 kreative Bürgerinnen und Bürger teil und diskutierten in vier Fokusgruppen themenbasierte Konzepte für die Umsetzungsphase. Aktuelle Ergebnisse werden im Internet bereitgestellt. Die Stadt Finsterwalde wird seit Wettbewerbsbeginn von complan Kommunalberatung unterstützt. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de und weronika.bartkowiak@complangmbh.de

Brunsbüttel: Erweiterung des Untersuchungsgebietes „Beamtenviertel“

Im Untersuchungsgebiet „Beamtenviertel“ Brunsbüttel führt complan Kommunalberatung aktuell Vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB durch. Diese haben das Ziel, städtebauliche Potenziale und Defizite im Untersuchungsgebiet zu identifizieren und darauf aufbauend ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept zu erstellen. Nachdem im November 2016 das Untersuchungsgebiet auf Beschluss der Stadt erweitert wurden, waren im März 2017 Eigentümer im Gebiet sowie interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Fertigstellung des Untersuchungsberichtes ist für Juni 2017 geplant. Kontakt: gesine.rauhut@complangmbh.de

Wolfsburg: Zum Städtebaulichen Rahmenplan „Die Höfe“ vor Ort

Im schönsten Märzsonnenschein diskutierten Anwohner, Kommunalpolitiker, Eigentümer, Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft Neuland und der Stadtverwaltung gemeinsam den Sachstand zur Aufstellung des Städtebaulichen Rahmenplans für „Die Höfe“. Die Höfe sind das älteste Wohngebiet der Stadt Wolfsburg und weisen große Defizite hinsichtlich der Wohn- und Freiraumqualitäten auf. So wurde nicht nur diskutiert, sondern auf Spaziergängen die Situation in zwei Innenhöfen in Augenschein genommen. complan Kommunalberatung ist mit der Erarbeitung des Rahmenplans beauftragt. Kontakt: ann-kristin.hessing@complangmbh.de

Hennigsdorf: Versammlung zur Zukunft des Quartiers „Albert-Schweitzer-Straße“

Im Dezember 2016 lud die Stadt Hennigsdorf zur ersten Quartiersversammlung im Rahmen der Erstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK). Gemeinsam mit Bewohnern, Kommunalpolitikern und Verwaltung wurden die Stärken, Defizite und Handlungsbedarfe des Quartiers diskutiert. An drei Plakaten konnten Anmerkungen, Wünsche und Empfehlungen zu den Themenfeldern Infrastruktur, Wohnumfeld / Freiflächen und Wohnen benannt sowie besonders beliebte bzw. unbeliebte Orte im Quartier markiert werden. Besondere Herausforderung ist die Vielsprachigkeit im Quartier, so dass im Rahmen der Versammlung Sprachmittler eingesetzt wurden. Erklärtes Ziel ist die Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“. Eine zweite Quartiersversammlung ist im Frühjahr 2017 vorgesehen. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Berlin-Brandenburg: Geschäftsstelle des Kommunalen Nachbarschaftsforums

Seit mehr als 20 Jahren kooperieren die neun Berliner Außenbezirke mit ihren 50 Nachbarkommunen erfolgreich im Kommunalen Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg (kurz: KNF). Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Industrie- und Handelskammern kooperieren als ständige Mitglieder. Das KNF ermöglicht den gemeinsamen Dialog zu den drängenden Themen und Fragestellungen in der wachsenden Hauptstadtregion (Verkehr, Wohnen, Grün- und Freiflächenentwicklung u.v.m.). Seit Januar 2017 stellt complan Kommunalberatung im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Geschäftsstelle des KNF. Die inhaltlich-fachliche Begleitung und Themensetzung, allgemeine Koordination und Organisation der AG-Sitzungen, Betreuung und Unterstützung der Mitglieder sowie Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Vernetzung sind Kernaufgaben der Geschäftsstelle. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Potsdam: Jahrespressefrühstück der Städte mit historischen Stadtkernen Brandenburg

Gut besucht von Pressevertretern, Bürgermeistern und Partnern der Arbeitsgemeinschaft Städte mit Historischen Stadtkernen in Brandenburg fand am 6. Januar 2017 im Foyer des Nikolaisaals, Potsdam das Jahrespressefrühstück statt. Anlass gab das 25jährige Bestehen der AG sowie die vielfältigen kulturellen und touristischen Aktivitäten rund um das Jahr der Reformation 2017. Der AG-Ehrenvorsitzende Harry Müller gab einen umfangreichen Rückblick auf 25 Jahre Werden und Bestehen der Arbeitsgemeinschaft, der Vorstandsvorsitzender Michael Knape wies auf die Sanierungserfolge in den Kommunen und deren nachhaltige Erhaltung hin. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider würdigte die historischen Städte als „Anker im Raum“ Brandenburg. Das Jahrespressefrühstück findet seit 2006 statt. complan Kommunalberatung ist seit 2003 Fachberatung und Geschäftsstelle der AG und damit für die fachlich-organisatorische Begleitung der Arbeitsgemeinschaft zuständig. Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de

Leipzig: Stadtgebietsforen zur INSEK-Fortschreibung

Die INSEK-Fortschreibung für die Stadt Leipzig begleitend, fanden im Zeitraum von Ende November bis Anfang Dezember 2016 vier Stadtgebietsforen im Norden, Osten, Süden und Westen Leipzigs statt. Auf Stadtgebiets- und Ortsteilebene wurden die individuellen Herausforderungen und Handlungsansätze diskutiert. Grundlage bildeten Ortsteilbewertungen, die von den unterschiedlichen Fachabteilungen erarbeitet worden waren. Zwischen 50 bis 80 Vertretern aus Ortschaftsräten, Vereinen, Verwaltungen und weiteren Multiplikatoren beteiligten sich an den Foren und tauschten sich zu Sozialem, Wohnen, Wirtschaft, Mobilität sowie Grün- und Freiflächen aus. complan Kommunalberatung unterstützt die Stadt Leipzig bei der INSEK-Erstellung in Kooperation mit dem Büro Kaufmann. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Aktive Zentren Berlin: Dokumentation der Zentrenwerkstatt 2016

Handeln³ war das Thema der diesjährigen Berliner Zentrenwerkstatt, die durch complan Kommunalberatung als Programmbeauftragte der Senatsverwaltung zur Umsetzung des Bund-Länder-Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren vorbereitet und moderiert wurde. Neben einer Zwischenbilanz des bisher Erreichten standen aktuelle Rahmenbedingungen, bewährte Instrumente und innovative Handlungsansätze zur Stärkung der Berliner Programmgebiete im Mittelpunkt der Veranstaltung. Neben Rundgängen durch das Programmgebiet Turmstraße Moabit luden Diskussionsrunden zu den jeweiligen integrierten Handlungsansätzen sowie zu den lokalen Akteursstrukturen zum Dialog und Erfahrungsaustausch ein. Zur Zentrenwerkstatt 2016 ist eine Dokumentation erschienen. Kontakt: ina.zerche@complangmbh.de

Erfolgreich: 2. Europäischer Kongress „Die europäische Stadt und ihr Erbe“

25 Nationen, rund 600 TeilnehmerInnen, 2 Kongresstage, 5 thematische Arenen, Vorträge im Plenum, Diskussionsrunden, persönlicher Austausch: Am 8. und 9. Dezember 2016 fand  der 2. Europäische Kongress „Die europäische Stadt und ihr Erbe“ zum Thema „Zeitschichten der europäischen Stadt“ im bcc Berlin Congress Center statt. Die fachlich-inhaltliche Kongressvorbereitung erfolgte durch das Team von complan Kommunalberatung, Hathumar Drost und Nicola Halder-Hass moderierten den Kongress. Der Kongress wurde durch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ausgerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.kongress-erbe-der-stadt.de. Impressionen bietet der Kongress-Film. Weiterführende Informationen zum Kongressthema bietet auch die neuste Ausgabe des Magazins „altstadtlust“ - diese ist über complan Kommunalberatung zu beziehen. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de und daniela.schmitt@complangmbh.de

Minden: Entwicklungskonzept für das „Rechte Weserufer“

Das "Rechte Weserufer" der Stadt Minden ist geprägt durch unterschiedliche Raumstrukturen, Gebäudetypologien und Nutzungen. In dem historisch gewachsenen Quartier wird gewohnt und gearbeitet. Mittellandkanal und Mindener Glacis, Bahnhof und Forts sowie alte Werftgebäude bilden die stadträumlichen und städtebaulichen Fixpunkte. Neben einer baulichen Verdichtung und Erneuerung bedarf es der funktionalen Aufwertung des Stadtraumes und der stringenten Einbindung der Weserauen. complan Kommunalberatung ist mit der Erarbeitung des integrierten Entwicklungskonzeptes beauftragt. Das Konzept entsteht in Kooperation mit dem Büro A24 Landschaft, Berlin. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

NRW: Historische Stadt- und Ortskerne veröffentlichen „Erbe im Gepäck“ und „Zukunftsprogramm 2030“

Im Beisein des Ministers für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, präsentierte die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW zwei Publikationen: „Erbe im Gepäck – Zukunft im Blick“ würdigt auf 300 Seiten Praxisbeispiele einer gelungenen Stadtentwicklung in den historischen Kernen NRWs. Parallel haben sich die VertreterInnen aller Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft in einem zwölfmonatigen Prozess intensiv mit Zukunftsthemen befasst und zur diesjährigen Mitgliederversammlung das „Zukunftsprogramm 2030 – Perspektiven für gebaute Geschichte“ vorgelegt. Fünf zentrale Handlungsfelder sind definiert, die in den nächsten Jahren maßgeblich die kommunale Agenda und die der Arbeitsgemeinschaft bestimmen sollen. complan hat die Publikationen sowie den Strategieprozess konzeptionell, inhaltlich und redaktionell federführend umgesetzt. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Polen: Kooperationsprogramm Interreg V A gestartet

Das EU-geförderte Kooperationsprogramm INTERREG V A unterstützt grenzüberschreitende Projekte zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen. Da das Wettbewerbsverfahren zunehmend anspruchsvoller wird, nutzen Kommunen die Möglichkeiten externer Beratung, um Ihre Chancen auf Förderung zu verbessern. complan Kommunalberatung unterstützte vier deutsch-polnische Projektgruppen und 14 Projektpartner bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, der Vorbereitung thematisch vielfältiger Kooperationsprojekte sowie der Erstellung und Abgabe von Förderanträgen. Die Anträge wurden in den Prioritätsachsen  "Grenzübergreifende Kooperation" und "Natur und Kultur" eingereicht. Bewilligungsbescheide werden im November 2016 bzw. Februar 2017 erwartet. Wir drücken die Daumen! Kontakt: Weronika.Bartkowiak@complangmbh.de 

Ludwigsfelde: Zweiter öffentlicher INSEK-Markplatz

Am 14. November lud die Stadt Ludwigsfelde zum zweiten INSEK-Markplatz, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, Kommunalpolitikern, Verwaltungsmitarbeitern und Mitarbeitern von complan Kommunalberatung über Handlungsschwerpunkte und konkrete Einzelvorhaben zu diskutieren. Über 80 Besucher besuchten die Veranstaltung und zeigten damit Interesse an der Entwicklung ihrer Stadt. An insgesamt sechs Plakaten wurden wichtige Handlungsschwerpunkte und Projekte kommentiert, ergänzt und priorisiert. Die Anmerkungen und Ergänzungen zu den Projektvorschlägen sowie neu formulierte Projektideen fließen in die INSEK-Bearbeitung ein. Seit Mai 2016 arbeitet complan Kommunalberatung an der Fortschreibung des INSEKs. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Berlin: Vorbereitung eines Gesamtnutzungskonzept für den Flughafen Tempelhof

Der ehemalige Flughafen Tempelhof soll sich zu Berlins neuem Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft entwickeln. Die Zielstellung „Berlin Creative District“ wurde Mitte 2016 vom Senat beschlossen. Zuvor hatten sich die beteiligten Senatsverwaltungen u.a. für Stadtentwicklung und Wirtschaft sowie weitere Stakeholder auf dieses Profil verständigt. Seit 2010 wurden eine Vielzahl von Grundlagen, Konzepten und Machbarkeitsstudien für die Nachnutzung einzelner Gebäude und Gebäudeteile erstellt. Parallel wurde mit einigen Nutzungsideen wie der Öffnung des Towers und der Herstellung der Zugänge zur Dachgalerie bereits begonnen. Gleichwohl fehlt bisher eine Zusammenfassung der Nutzungsideen in einem integrierten Gesamtnutzungskonzept. complan Kommunalberatung wurde von der Tempelhof Projekt GmbH beauftragt, die vorhandenen Konzepte zu bewerten, zu bündeln und zu gewichten. Ziel ist es, dass auf dieser Grundlage 2017 ein Gesamtnutzungskonzept für die Gebäude des Flughafen Tempelhofs erarbeitet werden kann. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Bad Münstereifel: Integriertes Stadtentwicklungs- und Handlungskonzept (INSEK/IHEK)

Die Stadt Bad Münstereifel ist besonders. Mit knapp 18.000 Einwohnern, verteilt auf 51 Ortschaften, trifft man auf eine spezielle Siedlungsstruktur. Das City Outlet Center hat der Stadt ein charakteristisches Alleinstellungsmerkmal gegeben. Das Zusammenspiel des COC mit der historischen Altstadt ist einmalig. Neben dem Kurbereich sind es die individuellen Reize des Naturraumes Eifel, die Wanderer und Radfahrer locken, und dem Grundzentrum Bad Münstereifel Profil geben. Prognostizierter Bevölkerungsrückgang, damit einhergehende und drohende Funktionsverluste in den einzelnen Ortsteilen und die Herausforderung die Lebensqualität zu erhalten und qualifizieren, sind nur wenige Aspekte, die Bad Münstereifel vor große Aufgaben stellen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist complan Kommunalberatung beauftragt, eine gesamtheitliche Betrachtung Bad Münstereifels zu erarbeiten, um die Zukunftsfähigkeit und Handlungsfähigkeit Stadt zu stärken. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

Hennigsdorf: Integriertes Entwicklungskonzept (IEK) für das Quartier „Albert-Schweitzer-Straße“

Viele Sprachen – eine Nachbarschaft: Das Quartier „Albert-Schweitzer-Straße“ in Hennigsdorf ist besonders. Fast 40 % der Bewohner sind unter 18 Jahren alt. Die Nachbarschaft ist bunt gemischt, zahlreiche verschiedene Herkunftsländer erzeugen Sprachbarrieren. Die letzte Sanierung der Wohngebäude liegt Jahre zurück. Der Handlungsbedarf ist offensichtlich. Gleichwohl äußern sich die Bewohner grundsätzlich sehr zufrieden – so sind Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und der S-Bahnhof Hennigsdorf fußläufig gut erreichbar. Auch das Sicherheitsgefühl im Quartier wird „von innen“ deutlich positiver bewertet als „von außen“. Doch Quartiersbewohner benennen auch konkrete Wünsche und Ideen. complan Kommunalberatung erarbeitet das integrierte Entwicklungskonzept (IEK) als Vorbereitung für die Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“. Neben bereits durchgeführten Spontaninterviews vor Ort, folgt am 14. Dezember die erste Quartiersversammlung, um mit allen Beteiligten und Interessierten die Zukunft des Quartiers „Albert-Schweitzer-Straße“ zu diskutieren. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Paderborn: Vorbereitende Untersuchungen für das Konversionsgebiet Sennelager

Die Zahlen sprechen für Handlungsbedarf: 9.000 britische Soldaten und deren Familienangehörige, 620 Zivilangestellte bei den britischen Streitkräften, 800 frei werdende Wohnungen. Bis spätestens 2020 wird die britische Regierung ihre Streitkräfte aus Deutschland abziehen. Dies stellt die Stadt Paderborn, seit dem 19. Jahrhundert mit ihren Kasernen mehr und mehr zu einem Standort für das Militär gewachsen, schlagartig vor besonders tiefgreifende Veränderungen. Paderborn-Sennelager ist dabei besonders betroffen, entstand um den Kasernenstandort an der Bielefelder Straße eine eigene Ortslage, die Jahrzehnte im Wesentlichen von und mit dem Militär lebte. Mit Vorbereitenden Untersuchungen nach BauGB 141 wird complan Kommunalberatung in den nächsten Monaten die städtebaulichen, baulichen, sozialen und verkehrlichen Konversions- und Investitionsbedarfe vor Ort analysieren und strukturieren. Damit werden die Voraussetzungen für die formelle Ausweisung eines Sanierungsgebietes sowie die Aufnahme in die Städtebauförderung geprüft. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

Havelland: LEADER-Projekte im ländlichen Raum

Mehr als 20 TeilnehmerInnen nahmen am ersten Workshop für Interessierte an der LEADER-Förderung im Havelland teil. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Havelland e.V. will die Entwicklung wirkungsvoller und nachhaltiger Projekte im ländlichen Raum fördern, Engagierte motivieren und über das LEADER-Förderprogramm informieren (www.lag-havelland.de). Privatpersonen, Vertreter von Vereinen und Kommunen aus dem Havelland waren gekommen, um sich Hinweise zur Projektplanung und -umsetzung im ländlichen Raum zu holen. Neben einem Fachbeitrag konnten vier gelungenen LEADER-Projekten besichtigt und durch das persönliche Kennenlernen der Aktiven im Havelland wertvolle Praxiserfahrungen getauscht werden. „Der Austausch hilft, für Engpässe Lösungen anzudenken und mit Mut die Realisierbarkeit weiterzutreiben“, so ein Teilnehmer. complan Kommunalberatung ist seit 2015 als Regionalmanager im Havelland tätig. Kontakt: josephine.lenk@lag-havelland.de

Fallersleben: Konzept zur Stärkung von Qualitäten und Engagement liegt vor

Rund 100 Fallersleber Bürger waren am 19. September 2016 in der Aula der Eulen-Grundschule anwesend, als die Ergebnisse des Standort- und Kommunikationskonzept erläutert und in einer Projektbörse konkrete Maßnahmen vorgestellt wurden. Fallersleben ist das klassische Pendant zum vergleichsweise jungen und modernistischen Stadtzentrum Wolfsburg. Historische Bausubstanz, gewachsene Gewerbestruktur, breite soziokulturelle Infrastruktur und vor allem engagierte und diskursfreudige Bürger sind wesentliche Potentiale, die langfristige Entwicklungsperspektiven versprechen. In enger Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe bestehend aus Vertretern des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld, der Händlergemeinschaft Blickpunkt Fallersleben e.V. sowie der WMG Wolfsburg Marketing GmbH, hat complan seit September 2015 den Bestand vor Ort analysiert, Entwicklungsziele definiert und Maßnahmen entwickelt. Für die weitere Projektumsetzung wird vor allem auf die Akteure vor Ort gesetzt. Erste Projekte haben bereits Unterstützer gefunden, die ein gemeinsames Projektverständnis teilen und nun tragbare Umsetzungsstrukturen entwickeln. Kontakt: armin.busch@complangmbh.de

Berlin: Flussbad verortet sich am Spreekanal

Am 22.09.2016 feierte der Verein Flussbad e.V. im Garten der European School for Management and Technology (ESMT Berlin) Sommerfest – mit über 250 Vereinsmitgliedern, UnterstützerInnen, engagierten PolitikerInnen und vielen NachbarInnen. Anlass war die Eröffnung der temporären Informations- und Ausstellungsplattform zur Präsentation und Diskussion des Projekts „Flussbad Berlin" im Spreekanal. Die in Planung befindliche Terrassenanlage dient dabei gleichzeitig als Fenster in die Geschichte der Berliner Flussbadekultur: Sie zeichnet den aus Skizzen rekonstruierten Grundriss des Schwimmerbeckens der „Doppel-Badeanstalt“ im Maßstab 1:1 nach, die zwischen 1895-97 im Mühlengraben eröffnet (und 1925 geschlossen) wurde. Außerdem wurde die Pilotanlage zur Filterung des Spreewassers und die neue wichtige Partnerschaft mit der ESMT Berlin als Anrainer und aktiver Unterstützer des Flussbad Berlin-Projekts gefeiert. Flussbad Berlin ist ein Projekt im Förderprogramm Nationale Projekte des Städtebaus und wird von complan seit 2015 begleitet. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Erfolgreich: 24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Neuruppin

Das Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz feiert sein 25. Jubiläum - ein Anlass für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Jubiläumskongress Städtebaulicher Denkmalschutz in die Fontanestadt Neuruppin einzuladen – hier wurde das Programm 1991 ins Leben gerufen. complan Kommunalberatung war für die inhaltlich-thematische Konzeption und Ausgestaltung des Bundeskongresses zuständig und verantwortete die Auswahl und das Briefing der Referenten. Unter dem Titel „Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt“ moderierte Geschäftsführer Hathumar Drost den ersten Kongresstag in Neuruppin. Am zweiten Kongresstag folgten durch das complan Kongress-Team moderierte Themenwerkstätten in Berlin, Rheinsberg und Potsdam. Die Dokumentation des Kongresses sowie den offiziellen Kongressfilm finden sie auf www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Voting: Lauchhammer BürgerInnen stimmen über Entwicklungskonzept ab

complan Kommunalberatung ist mit der Erstellung eines integrierten Entwicklungskonzeptes für den Stadtteil Lauchhammer-Mitte beauftragt. Es wird Fördergrundlage und Strategie zur Umsetzung des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt sein. Die im Konzept formulierten Entwicklungsziele und Maßnahmenideen wurden nun in einem Stadtteiltreffen den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Mittels Votingsystem bekamen diese die Möglichkeit, über die Planungen konkret abzustimmen. Auch wenn es einige Änderungswünsche gab – auf die Frage, ob das Förderprogramm in Lauchhammer-Mitte eingesetzt werden soll, stimmten 95 % der Teilnehmer mit Ja! Die Ergebnisse des Votings und Änderungswünsche werden nun im weiteren Prozess berücksichtigt. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Diskutieren: Werkstattgespräche zur INSEK-Fortschreibung Leipzig 2030

Seit Anfang des Jahres 2016 schreibt die Stadt Leipzig das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) fort. In Werkstattgesprächen mit relevanten Fachpartnern, Multiplikatoren und weiteren Stadtakteuren werden derzeit einzelne Themenschwerpunkte vertieft. Im Juni und August 2016 fanden zwei Werkstattgespräche zu den Themen Wirtschaft und Freiraumentwicklung statt. Leipzig wächst – vor diesem Hintergrund standen Fragen zur Verstetigung der positiven Wirtschafts- und Beschäftigtenentwicklung sowie zur Sicherung von Freiraum- und Umweltqualitäten im Mittelpunkt der Gespräche. Weitere Werkstattgespräche zu Digitalisierung und regionaler Zusammenarbeit sind in den nächsten Monaten geplant. complan Kommunalberatung unterstützt in Kooperation mit dem Büro Kaufmann aus Leipzig die Stadt bei der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Diskussionsrunden. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Jubiläum: 24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz Neuruppin

Das Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz wird 25 Jahre alt – anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit den diesjährigen Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz am 30. und 31. August 2016 in der Fontanestadt Neuruppin. Hier wurde am 28. Mai 1991 das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz mit der sogenannten Neuruppiner Erklärung aus der Taufe gehoben. Unter dem Titel „Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt“ beschäftigt sich der Kongress 2016 mit den künftigen Bedarfen und Herausforderungen in historischen Stadtquartieren vor dem Hintergrund unterschiedlicher Entwicklungstendenzen. Am Abend des ersten Tages gibt es einen offiziellen Festakt mit der Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, am zweiten Tag wird das Kongressprogramm mit Themenwerkstätten in Berlin, Potsdam und Rheinsberg abgerundet. complan Kommunalberatung ist mit der inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung des Kongresses beauftragt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auf www.kongress-denkmalschutz.de. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Abgeschlossen: Einzelhandelskonzept Stadt Kyritz

Als Mittelzentrum wird der Stadt Kyritz durch die Landesplanung eine wichtige Aufgabe zur Einzelhandelsversorgung des Umlands zugewiesen. Angesichts sinkender Einwohnerzahlen, niedriger Kaufkraft und zunehmender Ladenschließungen keine einfache Aufgabe. Mit der Erarbeitung eines Einzelhandelskonzept hat complan Kommunalberatung gemeinsam mit dem Leipziger Büro von Stadt + Handel eine neue konzeptionelle Grundlage für die zukünftige Sicherung und Weiterentwicklung des Kyritzer Einzelhandels geschaffen. Hierbei wurden neben den besonderen  Gegebenheiten der historischen Altstadt auch Planungen an weiteren Standorten berücksichtigt und bewertet. Empfehlungen zur weiteren Entwicklung des zentralen Versorgungsbereichs wurden gemeinsam mit lokalen Händlern und Gewerbetreibenden diskutiert und abgestimmt. Nach Beschluss des Einzelhandelskonzeptes durch die Stadtverordnetenversammlung verfügt die Stadt Kyritz somit über einen strategischen Rahmen für die zukünftige Einzelhandelsentwicklung und ein Steuerungsinstrument für die kommunale Bauleitplanung. Kontakt: merten.klementz@complangmbh.de

Zukunftsorientiert: Fortschreibung Stadtmarketingkonzept Velten

Wachsende Bevölkerung, Innenstadtentwicklung, Ofenstadt… In den vergangenen Jahren haben sich für die Stadt Velten wesentliche Rahmenbedingungen sowie Akteure für das Stadtmarketing geändert. Für die anstehende Fortschreibung des Stadtmarketingkonzeptes hat complan Kommunalberatung die geänderte Ausgangssituation in einem ersten Schritt  analysiert. Relevante Dokumente und Konzepte wurden bewertet sowie persönliche Interviews mit lokalen Schlüsselakteuren geführt um bisherige Aktivitäten zu beurteilen. Die Ergebnisse wurden mit den zuständigen Stadtverordneten diskutiert und stellen nun die Grundlage für die noch zu erarbeitende aktuelle Marketingstrategie dar. Kontakt: merten.klementz@complangmbh.de

Öffentlich: Erster INSEK-Marktplatz in der Stadt Ludwigsfelde

Über 60 interessierte Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfelder folgten dem Ruf der Stadt,  gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und Mitarbeitern von complan Kommunalberatung im Klubhaus über den Status Quo und die Entwicklungsperspektiven ihrer Stadt zu diskutieren. Alle Teilnehmer waren aufgefordert Stärken, Besonderheiten, Schwächen und Herausforderungen zu benennen. Auf diese Weise entstanden spannende Gespräche zu den Themenkomplexen "Innenstadt - Ortsteile - Wohnen", "Infrastruktur - Stadt- und Grünplätze" sowie "Wirtschaft - Arbeit - Verkehr". Seit Mai 2016 arbeitet complan Kommunalberatung an der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Stadt Ludwigsfelde. Die Ergebnisse des ersten INSEK Marktplatzes sind für die Ermittlung der Handlungsbedarfe besonders wichtig und werden im weiteren Erarbeitungsprozess berücksichtigt. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Weiterdenken: Zukunft gestalten in Finsterwalde

Die Stadt Finsterwalde beteiligte sich 2015 bereits mit weiteren 50 Städten und Gemeinden bundesweit an der 1. Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Unter dem Motto „Finsterwalde rückt zusammen“ wurden in dem Wettbewerb eine Vielzahl von Ideen für eine lebenswerte Zukunft in der brandenburgischen Kleinstadt entwickelt. Neue Beteiligungsformate wurden erprobt und Partner für die weitere Umsetzung gewonnen. Zur Fortführung und weiteren Konkretisierung bis Ende 2017 bekam die Stadt nun auch in der 2. Phase des Wettbewerbs "Zukunftsstadt" den Zuschlag. Gemeinsam mit lokalen Partnern und mit wissenschaftlicher Begleitung werden die Vorschläge und Ideen nun zu konkreten Plänen ausgearbeitet, die ab 2018 realisiert werden können. complan Kommunalberatung unterstützte gemeinsam mit weiteren Partnern den Prozess von Beginn an, entwickelte die Beteiligungsformate und führte die Ergebnisse zusammen. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Bilanziert: Wohnungsbaupotenziale in Berlin und Umland

In den 57 Städten und Gemeinden im Berliner Umland können bis zu 121.000 Wohneinheiten neu errichtet werden. Davon entfallen etwa 55 % auf Neubauflächen mit mehr als 25 Wohneinheiten und rd. 45 % auf die Verdichtung in bestehenden Wohngebieten. Zusammen mit Berlin kommt die Region damit auf rd. 392.000 neue Wohneinheiten. Allerdings steht nur ein eher geringer Teil der Neubauflächen kurzfristig d.h. bis 2018 zur Verfügung, weil Baurecht fehlt, Flächen unzureichend erschlossen, Eigentumsverhältnisse unklar oder Altlasten vorhanden sind. Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt – in Berlin und den angrenzenden Brandenburger Städten und Gemeinden. Die Studie zu den Wohnungsbaupotenzialen erstellte complan Kommunalberatung GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz des Landes Berlin. Die Ergebnisse wurden auf der Jahreskonferenz des Kommunalen Nachbarschaftsforums Berlin-Brandenburg im Juni 2016 vorgestellt. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Bewertet: Projekte zur Energieeinsparung in kommunalen Infrastrukturen im Freistaat Bayern

Der Freistaat Bayern setzt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Maßnahmen zur Energieeinsparung in kommunalen Infrastrukturen“ um. Auf Basis eines Wettbewerbsaufrufes konnten die Kommunen und Versorgungsträger Projekte einreichen. complan Kommunalberatung war mit der Prüfung und Bewertung der 32 Interessensbekundungen sowie der Durchführung der Jurysitzung beauftragt. In der Jurysitzung wurden zwölf Projekte zur Förderung ausgewählt. Dazu zählen sowohl innovative Vorhaben an und in Gebäuden sowie Vorhaben im Themenfeld Netzausbau und –gestaltung. Die ausgewählten Vorhaben können nun einen konkreten Förderantrag bei den Bezirksregierungen stellen. Die nicht ausgewählten Kommunen haben voraussichtlich die Möglichkeit, in einem zweiten Auswahlverfahren 2017 ihre Projekte zu qualifizieren oder neue Vorhaben einzureichen. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Beschlossen: ISEK für das Erhaltungsgebiet „Altstadt Coswig“

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für das Erhaltungsgebiet „Altstadt Coswig“ wurde mit großer Mehrheit am 19.5.2016 durch den Stadtrat der Stadt Coswig (Anhalt) beschlossen. Die Coswiger Altstadt zeichnet sich u.a. durch ihre Kleinteiligkeit und eine Vielzahl bedeutender historischer Gebäuden aus, die, wie an einer Perlenschnur aufgereiht, oberhalb der Elbe entlang der Schloßstraße thronen. Durch das immense Verkehrsaufkommen entwickelte sich die Schloßstraße in der Vergangenheit immer mehr zu einer reinen Durchfahrtsstraße und die gesamte Altstadt drohte zu veröden. Um dauerhaft die Wohn- und Lebensqualität für die Bewohner zu sichern erfährt die Schloßstraße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h und dem Ausbau des Aufenthaltsbereichs für Passanten eine Neudefinition. Das ISEK konkretisiert die übergeordneten gesamtstädtischen Strategien und Planungen. Zugleich formuliert es die grundlegende Handlungs- und Umsetzungsstrategie für die Altstadtentwicklung. Das ISEK wurde unter intensiver Beteiligung der Bewohner und interessierten Bürger entwickelt. Kontakt: ann-kristin.havermann@complangmbh.de

Mitgedacht: Auftaktworkshop in den „Höfen“ in Wolfsburg

Mit einem gelungenen Auftaktworkshop ist die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans für „Die Höfe“ in Wolfsburg gestartet. Am 21. Mai 2016, dem Tag der Städtebauförderung, erschienen zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, um ihre Wünsche und Visionen für das innerstädtische Quartier an themenbezogenen Marktständen mit Fachleuten von complan und der Stadt Wolfsburg zu diskutieren. Erst 1938 bis 1942 errichtet, sind „Die Höfe“ das älteste Wohngebiet der Stadt Wolfsburg. Aktuell weisen „Die Höfe“ große Defizite hinsichtlich der Wohn- und Freiraumqualitäten auf. Im städtebaulichen Rahmenplan sollen Entwicklungsziele in den Schwerpunktbereichen „Denkmalgeschützter Wohnstandort“, „Freiraum“, „Zukunftsfähige Mobilität“ sowie „Beteiligung und Mitwirkung“ konkretisiert und die Sanierung vorbereitet werden. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg, der Denkmalpflege, der Wohnungsbaugesellschaft Neuland sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern arbeitet complan bis Anfang 2017 an zukunftsfähigen Lösungen. Kontakt: ann-kristin.havermann@complangmbh.de

Denkmale genießen: Am Südstrand auf Fehmarn wird sich in den nächsten Jahren einiges tun

Seit 2015 ist complan Kommunalberatung mit Vorbereitenden Untersuchungen und der Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für Burgtiefe auf Fehmarn betraut. Nun wurden den Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse des Entwicklungskonzeptes und somit Perspektiven zur Weiterentwicklung des Seebades vorgestellt. Das Entwicklungskonzept zeigt Möglichkeiten auf, das Tourismusgebiet – welches auf Planungen des dänischen Architekten Arne Jacobsen zurückgeht – zeitgemäß weiterzuentwickeln und zugleich die Einzigartigkeit der denkmalgeschützten Gebäude und somit den Charakter des Seebades zu erhalten. Eine Finanzierung der hierfür notwendigen Maßnahmen wird auch aus Städtebaufördermitteln des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erfolgen. Den Bürgerinnen und Bürgern gefällt’s – laut Voting im Rahmen der Bürgerinformation begrüßen sie die Entwicklungsziele und -maßnahmen ausnahmslos, lediglich eine Person äußert sich neutral. Weitere Informationen erhalten Sie unter stadtfehmarn.de/Wirtschaft/Städtebauförderprogramm sowie bei isabell.strieder@complangmbh.de

Neustart: Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Stadt Ludwigsfelde

Seit Fertigstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Jahr 2009 haben sich die Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends in der Stadt Ludwigsfelde geändert. Um auch zukünftig eine abgestimmte Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Ludwigsfelde zur Verfügung zu haben, ist eine Überarbeitung des Entwicklungskonzeptes erforderlich. Seit Mai 2016 ist complan Kommunalberatung mit der Fortschreibung des Ludwigsfelder INSEKs beauftragt, das die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen und Chancen der wachsenden Stadt in allen relevanten Handlungsfeldern berücksichtigt. Ziel dabei ist, eine für die zukünftigen Anforderungen passgenaue Stadtentwicklungsstrategie zu formulieren und gemeinsam mit Experten, städtischen Akteuren und den Ludwigsfelder Bürgerinnen und Bürgern konkrete Ziele, Handlungsschritte und Maßnahmen festzulegen. Kontakt: benedikt.vos@complangmbh.de

Gemeinsam weiterdenken: Ein Leitbild für Potsdam

23 Thesen auf 16 Seiten für die Zukunft von Potsdam – Oberbürgermeister Jann Jakobs stellte am 20. April 2016 in einer Pressekonferenz den fertigen Entwurf des Leitbildes der Landeshauptstadt Potsdam vor. Vorausgegangen war ein umfangreicher Kommunikations- und Beteiligungsprozess, der von complan Kommunalberatung koordiniert und moderierte wurde. Unter dem Motto „Potsdam weiterdenken“ haben sich seit April 2015 zahlreiche Potsdamerinnen und Potsdamer in verschiedenen Beteiligungsformaten mit ihren Wünschen und Ideen für die Zukunft ihrer Stadt eingebracht. Den nächsten wichtigen Schritt stellt die Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung dar. Das Leitbild wird künftig Richtschnur für Politik, Verwaltung sowie kommunale Unternehmen und umfasst einen Zeithorizont von zehn Jahren.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Pressemitteilung der Landeshauptstadt Potsdam, es berichteten u.a. die Potsdamer Neusten Nachrichten und die Berliner Morgenpost. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de  

Gestartet: Bürgerbeteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Jena.2030

Seit Ende 2015 ist complan Kommunalberatung mit der Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Stadt Jena betraut. Nachdem bestehende Planungsgrundlagen ausgewertet und erste Gespräche mit Schlüsselakteuren der Stadtgesellschaft geführt wurden, wurden nun auch die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess involviert. Der Aufforderung, sich über die Entwicklung der Stadt und Zukunftsvisionen Gedanken zu machen, folgten rund 150 Jenenserinnen und Jenenser. Rund drei Stunden wurde in der Rathausdiele informiert, an Thementischen diskutiert und über Herausforderungen in der Stadtentwicklung abgestimmt. Sei es ein Schwimmbad in der Saale, eine bessere digitale Vernetzung städtischer Angebote, Baumpatenschaften oder ein ticketfreier Nahverkehr – viele Ideen kamen zusammen, um die Jenenser Lebensqualität weiter zu erhöhen und diese langfristig und unter Berücksichtigung von Zukunftstrends zu sichern. Mehr Infos über die Bürgerversammlung sowie den Prozess im Allgemeinen erhalten Sie unter https://blog.jena.de/jena2030/ und bei beate.bahr@complangmbh.de

Gesprächstermin: Innenstadtentwicklung Beeskow

Sechs Jahre nach der Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes wurde die Entwicklung der Beeskower Innenstadt erneut analysiert. Die geänderten soziodemografischen Rahmenbedingungen stellen den innenstädtischen Einzelhandel zunehmend vor Herausforderungen. Entsprechend groß war das Interesse an einem öffentlichen Workshop zum Thema. Insgesamt 40 Händler und Gewerbetreibende waren der Einladung der Stadt Beeskow gefolgt und diskutierten zu Chancen, Problemen und zukünftigen Handlungsbedarfen der Innenstadtentwicklung. complan Kommunalberatung moderierte die Veranstaltung und erläuterte zum Auftakt die aktuelle Angebotssituation und Entwicklung in der Innenstadt seit 2010. Als mögliches Instrument für die Umsetzung kleinteiliger Maßnahmen wurde der Verfügungsfonds im Rahmen der Städtebauförderung vorgestellt. Ansprechpartner: merten.klementz@complangmbh.de

Gestartet: Auswahlverfahren für Maßnahmen zur Energieeinsparung in kommunalen Infrastrukturen im Freistaat Bayern

Im Bereich kommunaler Gebäude und Infrastrukturen liegen besonders hohe energetische Einsparmöglichkeiten. Um diese Potenziale besser ausschöpfen zu können und die Vorbildwirkung dieser Maßnahmen zu unterstreichen, unterstützt der Freistaat Bayern im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Maßnahmen zur Energieeinsparung in kommunalen Infrastrukturen“. Die Auswahl der förderfähigen Einzelvorhaben erfolgt über einen Wettbewerb. Im Auftrag der Obersten Baubehörde im Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr ist complan Kommunalberatung mit der Prüfung der über 30 eingereichten Interessensbekundungen beauftragt. Die eingereichten Beiträge werden vor allem hinsichtlich des zukünftigen Energiebedarfs und der Nutzung erneuerbarer Energien geprüft und einen Auswahlvorschlag erarbeitet. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Neu gedacht: INSEK Leipzig 2030

Seit Erstellung und Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Leipzig im Jahr 2009 verzeichnet die Stadt Leipzig veränderte Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends. Dies erfordert eine Neuaufstellung des INSEK, das sämtliche Herausforderungen an eine wachsende Stadt sowie an eine nachhaltige Stadtentwicklung berücksichtigt. Im Rahmen des Fortschreibungsprozesses begleitet complan Kommunalberatung in Kooperation mit dem Büro Kaufmann aus Leipzig die Gesamtsteuerung, unterstützt bei der Erarbeitung der einzelnen Fachkonzepte und der Stadtentwicklungsstrategie sowie bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des gesamten Beteiligungsprozesses. Eine der Kernaufgaben in diesem vielschichtigen Prozess liegt in der Entwicklung einer klaren und verbindlichen Kommunikations- und Beteiligungsstruktur, um alle notwendigen Daten, Informationen und Vereinbarungen aus Veranstaltungen, Abstimmungsrunden und Arbeitsphasen übersichtlich strukturiert allen Prozessbeteiligten zur Verfügung zu stellen. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Gestartet: Studie zum Zentrenmanagement im Bundesprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Ziel des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren ist die nachhaltige Stärkung zentraler Versorgungsbereiche in Städten und Gemeinden. Ein besonderes Augenmerk der Programmstrategie liegt auf dem Einsatz des Zentrenmanagements, mit dem vor Ort ein kooperatives und integriertes Handeln erreicht werden kann. Die hierbei verfolgten Ansätze sind im bundesweiten Vergleich sehr unterschiedlich. Was sind die Erfolgsfaktoren und was hat sich in der Praxis bewährt? Diese und weitere Forschungsfragen sollen in einer Studie u.a. auf Basis von Kommunalbefragungen und Praxisbeispielen herausgearbeitet werden. complan Kommunalberatung hat bereits in 2015 die Zwischenevaluierung des Bundesprogramms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren erfolgreich abgeschlossen und ist nun vom Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bonn mit der Studie zum Zentrenmanagement beauftragt. Kontakt: armin.busch@complangmbh.de

Veröffentlicht: Leitfaden zum Immobilien- und Standortgemeinschafts-Gesetz (BIG) der Stadt Berlin

Das Berliner Immobilien- und Standortgemeinschafts-Gesetz (BIG) schafft die rechtliche Grundlage dafür, die Attraktivität von Berliner Zentren und Geschäftsstraßen durch Kooperationen und eine gemeinsame Finanzierung von Maßnahmen zu verbessern. Der Leitfaden mit praxisorientierten Merkblättern richtet sich an öffentliche und private Akteure und zeigt Verfahrensschritte zur Einrichtung einer Immobilen- und Standortgemeinschaft (ISG) in Berlin auf. complan Kommunalberatung hat den ISG-Leitfaden im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erarbeitet, der nun im Internet veröffentlicht wurde. Eine Printversion ist derzeit nicht vorgesehen.
Kontakt: armin.busch@complangmbh.de

Abgeschlossen: Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) im Land Brandenburg

Der 31. Oktober 2015 war Stichtag zur Einreichung der Wettbewerbsbeiträge zum Stadt-Umland-Wettbewerb im Land Brandenburg. Ziel des durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobten Wettbewerbs war es, die funktionalen Verflechtungen von Stadt und Land zu stärken. Anhand von Strategien sollte herausgearbeitet werden, mit welchen Maßnahmen und Projekten den lokalen Handlungsbedarfen zukünftig begegnet werden soll. Die Wettbewerbsgewinner erhalten dann bis zum Jahr 2020 eine prioritäre Förderung aus den drei Fonds der europäischen Union EFRE, ELER und ESF. complan Kommunalberatung hat in verschiedenen Regionen im Land Brandenburg die Erstellung dieser Strategien und Wettbewerbsbeiträge fachlich begleitet und koordiniert. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Getagt: Klausurtreffen des Verbundes NS-Großanlagen in Bremen

Eine Woche nach der offiziellen Eröffnung des Denkortes Bunker Valentin in Bremen, trafen sich die Mitglieder des Verbundes NS-Großanlagen dort zu einer Klausurtagung. Nach Besichtigung des Bunkers standen die weitere inhaltliche Ausrichtung und organisatorische Entwicklung des Verbundes auf der Tagesordnung. Zu den Kernthemen des Verbundes gehören die denkmalpflegerische Positionierung zu NS-Großanlagen, die Einbindung in ihr Umfeld, Erinnerungskultur und touristisches Interesse an NS-Großanlagen sowie kommunale Handlungsspielräume im Umgang mit NS-Großanlagen. Der Verbund besteht aus Vertretern von Gedenkeinrichtungen, Initiativen und Orten mit NS-Großanlagen aus ganz Deutschland. complan Kommunalberatung übernimmt ehrenamtlich die Geschäftsstellentätigkeit des Verbundes und ist mit Hathumar Drost in der neu gegründeten Projektgruppe vertreten. Kontakt: hathumar.drost@complangmbh.de, www.facebook.com/NSGrossanlagen

Gestartet: Strategieplanung für den ländlichen Raum der Landeshauptstadt Potsdam

Der Potsdamer Norden besteht aus ländlich geprägten Ortslagen und Ortsteilen, Naturräumen und Wasserlagen. Aufbauend auf bereits vorhandenen Planungen und Konzepten und unter Mitwirkung und Beteiligung lokaler Akteure erarbeitet complan Kommunalberatung in Abstimmung und im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam eine Strategieplanung zur Entwicklung des ländlichen Raums. Als Themenschwerpunkte wurden mit Struktur und Funktion der Ortslagen, Mobilität und Verkehr sowie Landwirtschaft und Naherholung drei konkrete Bausteine formuliert, die im laufenden Erarbeitungsprozess einer besonderen Betrachtung unterzogen werden. Nach Fertigstellung soll die Strategieplanung als umsetzungsorientiertes und zukunftsweisendes Arbeitspapier dienen. Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de

Nahaufnahme: Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Lichtstadt Jena

Der Startschuss zur Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts für die Stadt Jena ist gefallen. Die Universitätsstadt in Thüringen hat complan Kommunalberatung mit einem Konzept beauftragt, das den Zielhorizont 2030 in den Fokus nimmt und auf bereits vorhandenen teilräumlichen und gesamtstädtischen sowie fachlichen Konzepten aufbaut. Damit wird die Basis für die zukünftigen und förderseitigen Planungs- und Umsetzungsschritte in der Innenstadt, den Stadtbereichen sowie Ortsteilen von Jena geschaffen. Ziel ist es, eine für die zukünftigen Anforderungen und Bedarfe passfähige Stadtentwicklungsstrategie zu formulieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konkrete Ziele und Handlungsschritte festzulegen. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Für die Kleinsten: Standortanalyse für einen Kitaneubau in Beeskow

Die Stadt Beeskow hat beschlossen, einen Neubau zur Nutzung als Kindertagesstätte sowie für die Hortbetreuung zu errichten. Ziel des an complan Kommunalberatung vergebenen Auftrages ist es, anhand kleinräumiger Analysen einen geeigneten Standort zu finden und zugleich konkrete baulich-räumliche Anforderungen an den Neubau zu formulieren. Durch die bauliche Anordnung und Gestalt des Neubaus soll eine bestmögliche Kooperation mit der benachbarten Schule erreicht werden. Zudem soll durch kleinteilige verkehrliche Maßnahmen im Umfeld er bestehenden Schule und der geplanten Kita eine sichere und komfortable Schul- und Kitawegebeziehung geschaffen werden. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Beschlossen: Regionales Entwicklungskonzept (REK) Mecklenburgische Seenplatte

Nach einem mehrmonatigen Erarbeitung-, Beteiligungs- und Abstimmungsprozess wurde das Regionale Entwicklungskonzept (REK) für die Mecklenburgische Seenplatte als gemeinsame Regionalstrategie durch den Kreistag sowie durch die Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Mecklenburgische Seenplatte beschlossen. Das REK definiert klare Entwicklungsziele, regionale sowie teilräumliche Handlungsfelder und aktualisiert das bestehende Leitbild der Region. Damit stehen Politik, Verwaltung und den regionalen Akteuren eine passfähige zukunftsorientierte Handlungsstrategie mit mittel- bis langfristigen Entwicklungsperspektiven sowie eine geeignete Grundlage zur Gewährung von Fördermitteln aus EU-, Bundes- und Landesprogrammen zur Verfügung.
Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Neuaufstellung: INSEK für die Stadt Strausberg

Im Jahr 2007 wurde das Wirtschaftsorientierte Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) für die Stadt Strausberg beschlossen, das seitdem als strategischer Handlungsrahmen für die zukünftige Gestaltung der Stadtentwicklung fungiert. Nun wurde eine Neuaufstellung des Konzeptes bei complan Kommunalberatung beauftragt, da neue Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends auf die Stadt wirken. Ein tragfähiges Handlungs- und Steuerungsinstrument für Politik, Verwaltung und Bürger soll entstehen, dass die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des demografischen und wirtschaftlichen Wandels berücksichtigen. Zugleich gilt, die Konzeption mit einem breit angelegten Kommunikations- und Partizipationsprozess zu verbinden, der eine nachhaltige und von allen Akteuren getragene Stadtentwicklungsstrategie befördert und den Qualitätsanforderungen des Landes Brandenburg entspricht. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Getagt: Regionalparks in Berlin und Brandenburg – Kulturlandschaften im Wandel

Die Bevölkerungsentwicklung in Berlin und dem Berliner Umland geht mit einem zunehmenden Entwicklungs-, Siedlungs- und Nutzungsdruck einher, der immer stärker in dünner besiedelte Natur- und Freiräume hineinwirkt. Ein Instrument für eine freiraumbezogene kommunenübergreifende Entwicklung sind die Regionalparks in Berlin und Brandenburg, die sich räumlich auf die stadtnahen Kulturlandschaften konzentrieren. Im Auftrag der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung hat complan Kommunalberatung eine Fachtagung organsiert, die neben Fachbeiträgen und Diskussionen auch eine Ausstellung mit thematischen Karten und Luftbildern umfasste. Ministerin Kathrin Schneider betonte die Herausforderungen und Probleme, formulierte aber zugleich die bestehenden Chancen zum Ausbau der „Grünen Infrastruktur“. Wichtig sei es vor allem, die Menschen vor Ort zu erreichen und gemeinsam Identitäten zu wahren und zu entwickeln. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Ministerielles Lob: Historische Stadtkerne in Brandenburg

Im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Potsdam trafen sich am 22. Oktober 2015 die 31 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg zu Ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Bauministerin Kathrin Schneider besuchte die Veranstaltung persönlich. Sie lobte in ihrem Grußwort die hervorragende Arbeit der Kommunen und der Arbeitsgemeinschaft, als „herausragendes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit“. Der ständige Erfahrungsaustausch zu vielfach gleichartigen Problemen, eine abgestimmte Interessenvertretung und die Stärkung der touristischen Potentiale in den historischen Stadtkernen bilden einen bedeutenden Mehrwert. Seit 2003 stellt complan Kommunalberatung die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft und begleitet die Mitgliedsstädte zu Themen der Förder- und Strukturpolitik, steuert Informationstransfer und treuhänderische Mittelverwaltung, koordiniert Fachveranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit. Kontakt: kathleen.bierbass@complangmbh.de

Baukultur: Denkmaldokumentation für BMW

Zwischen 1969 und 1971 errichtete Karl Schwanzer das Parkhaus am Petuelring in München als integralen Bestandteil des BMW-Denkmalensembles aus Verwaltungsgebäude, Rechenzentrum, Museum und Freiflächen. Es ist ein prägendes Beispiel aus Form, Funktion und Konstruktion für die in den 1960er und 70er Jahren gebauten Parkhäuser, Zeugnis der damaligen Baukultur und Stadtplanung. Aufgrund erheblicher Bauschäden insbesondere im Betonbereich bemüht sich BMW derzeit, eine denkmalverträgliche, bautechnische und wirtschaftliche Lösung zugunsten der weiteren Nutzbarkeit des Parkhauses zu entwickeln. complan Kommunalberatung wurde im Rahmen der Planung mit der Erstellung einer Denkmaldokumentation beauftragt. Sie stellt das Parkhaus im Gesamtzusammenhang dieser Baugattung, in seiner Bau- und Nutzungsgeschichte sowie in seiner besonderen baukonstruktiven und baukulturellen Bauweise in Text und Bild dar. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Nationale Projekte des Städtebaus: Projektaufruf Berlin 2015

Im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus werden jährlich Mittel in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro durch den Bund zur Verfügung gestellt. Förderfähig sind investive, investitionsvorbereitende und konzeptionelle Projekte mit ausgeprägtem städtebaulichem Bezug, insbesondere Denkmalensembles von nationalem Rang einschließlich Maßnahmen in deren Umfeld, energetische und altersgerechte Erneuerung im Quartier sowie Grün in der Stadt. complan Kommunalberatung wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragt, den Berliner Projektaufruf 2015 zu koordinieren. Inzwischen wurden zwei Berliner Projekte ausgewählt: Öffnung des Flughafengebäudes Tempelhof – Tower THF (THF) und Hansaviertel Berlin – Stadt von Morgen (HANSA). Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Nationale Projekte des Städtebaus: Flussbad Berlin e.V.

Im historischen Zentrum von Berlin zwischen Museumsinsel, Humboldtforum, Auswärtigem Amt und Spittelmarkt soll im 840m langen Spreearm das Flussbad Berlin entstehen. Für die Idee erhielt Flussbad Berlin e.V. aus dem Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus Fördermittel in Höhe von 4 Mio. Euro. In einer Machbarkeitsstudie sollen sämtliche Belange (Stadtplanung, Denkmalschutz und UNESCO, Freiraum- und Grün, Wasserwirtschaft usw.) ermittelt, untersucht, abgestimmt und auf ihre Genehmigungs- und Umsetzungsfähigkeit geprüft werden. complan Kommunalberatung wurde von SenStadtUm Abt IV C mit der Programmsteuerung des Projektes beauftragt. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Lernort ‚Historische Stadt‘: Fachtagung in NRW

Historische Stadt- und Ortskerne scheinen als Orte der Bildung und des Lernens prädestiniert! Der Frage, ob Reformgedanken des „Neuen Lernens“ in der Kleinteiligkeit der historischen Stadtgrundrisse und Gebäudestrukturen zeitgemäß umgesetzt werden kann, welche Anforderungen und Wirkungen Bildungseinrichtungen im historischen Kern entfalten, ob sie stärken und beleben, oder am Ende mehr kosten als sie nutzen, geht die Fachtagung der AG Historische Stadt- und Ortskerne in NRW am 4.11.2015 in Steinfurt nach. complan Kommunalberatung verantwortet in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle in NRW die Ausgestaltung des Tagungsprogramms und die organisatorische Planung. Die Tagung findet in einem der ältesten freistehenden Konzertsäle Europas statt. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

Frankfurt/Main: Industriedenkmal wird umgenutzt

Das ehemalige Elektrizitätswerk mit Schornstein wurde 1892 errichtet, bis 1920 abschnittsweise erweitert und seit 1945 mehrfach überformt, an- und umgebaut. Nun soll das Industriedenkmal umgenutzt werden. Prägten früher die Schornsteine die Stadtsilhouette in Frankfurt am Main, so sind es heute die gebauten Türme. Daran knüpft auch die Planung von Karl Dudler an. Aus dem Gebäude sollen zwei Wohntürme herauswachsen. Um das äußere Erscheinungsbild und die Hallenstruktur zu erhalten, zieht eine Mischnutzung in das Denkmal ein. complan Kommunalberatung begleitet die denkmalpflegerischen Planungen und Abstimmungsprozesse. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Berlin: Gebäude-Revitalisierung im Ernst-Reuter-Kiez

Unter dem Motto „der Sanierung der kleinen Schwester des Haus Cumberland“ revitalisiert ein Team um Dirk Germandi derzeit das denkmalgeschützte Haus in der Otto-Suhr Allee 18-20 unweit des Charlottenburger Ernst-Reuter-Platzes. Das 1914/15 als Studentinnen-Wohnhaus erbaute Gebäude stammt von Deutschlands erster selbstständiger Architektin Emilie Winkelmann. Nach Jahrzehnten der Büro- und Theaternutzung ist von der ursprünglichen Pracht des Wohnhauses wenig geblieben. Ein Planungsteam wird dem Gebäude seine ursprüngliche Bestimmung als Wohnensemble zurückgeben. Mit Blick auf die benachbarte Technische Universität lag für die Initiatoren die Schaffung von Wohnraum mit Campus-Charakter und kompakten, effizienten Grundrissen für den Altbau und einem gartenseitigen Neubau auf der Hand. complan Kommunalberatung begleitet die denkmalpflegerischen Planungen und Abstimmungsprozesse. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Kunstquartier: Göttingen realisiert das „KuQua“

Inmitten der südlichen Innenstadt, aber etwas abseits der großen Göttinger Einkaufsstraßen, werden bis 2018 Visionen wahr. Die Stadt Göttingen und der Verleger Gerhard Steidl planen mit dem Kunst-Quartier „KuQua“ ein einmaliges Projekt, dass nicht nur der Erhaltung historisch wertvoller Gebäudesubstanz dient, sondern ein neues Kulturangebot mit außergewöhnlichem Anspruch und internationalem Flair schafft. Mit 4,5 Millionen Euro wird das Vorhaben nun aus dem Bundesprogramm »Nationale Projekte des Städtebaus« finanziert. Im Quartier wird neben dem bereits im Juni eröffneten Günter-Grass-Archiv, ein großflächiges Ausstellungsgebäude entstehen – eine Aktivierung und Qualifizierung des Umfeldes inbegriffen. complan Kommunalberatung ist mit der Konzeption und Umsetzung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses sowie dem Fördermittelmanagement beauftragt. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de (Kommunikation und Beteiligung), nicola.halder-hass@complangmbh.de (Fördermittelmanagement)

Startschuss: Fachliche Begleitung und Unterstützung von INTERREG V A – Projekten

Am 30.9.2015 wurde das Kooperationsprogramm INTERREG V A Mecklenburg Vorpommern / Brandenburg / Polen gestartet. Für die Förderung deutsch-polnischer Projekte können nun Anträge gestellt werden. complan Kommunalberatung unterstützt die Stadt Schwedt/Oder sowie den Nationalpark Unteres Odertal bei der Vorbereitung genehmigungsfähiger Anträge sowie der konkreten Antragstellung. Hierzu führen wir die Interessen und Zielstellungen der deutschen und polnischen Projektpartner zusammen, begleiten die Partner bei der Präzisierung der einzelnen Projektinhalte, gewährleisten einen ständigen Abgleich mit den Fördervoraussetzungen sowie -richtlinien und -stellen eine kontinuierliche Kommunikation mit allen Partnern sicher. Kontakt ulrike.engelke@complangmbh.de

 

Etappenziel: Grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept für die Metropolregion Szczecin vorgestellt

Im Rahmen der Jahreskonferenz der europäischen Metropolregionen (METREX) in Szczecin im September 2015 wurde das gemeinsame Entwicklungskonzept für die grenzüberschreitende Metropolregion Szczecin vorgestellt. Das Konzept ist Ergebnis von zweieinhalb Jahren intensiver Zusammenarbeit vieler Partner aus Deutschland und Polen. Das Konzept benennt u. a. Entwicklungsziele in fünf ausgewählten Themenbereichen, benennt Leitprojekte und formuliert Empfehlungen für die Umsetzung und weitere Kooperation. complan Kommunalberatung war von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern mit der Projektkoordination und Konzepterstellung beauftragt. Die Projektkoordination auf polnischer Seite wurde durch das Raumplanungsbüro der Wojewodschaft Westpommern sichergestellt. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

 

Ermitteln: Wohnungsbaupotenziale im Berliner Umland

Das Berliner Umland verzeichnet konstant hohe Bevölkerungszuwächse; die Bautätigkeit ist hoch. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass dies auch in den kommenden Jahren anhält. complan Kommunalberatung wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt damit beauftragt, die Wohnungsbaupotenziale auf neu ausgewiesenen Wohnbauflächen sowie die Verdichtungspotenziale im Bestand für alle 53 Städte und Gemeinden im Berliner Umland bzw. im Bereich des Kommunalen Nachbarschaftsforums zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen mit dem Stadtentwicklungskonzept Wohnen für das Land Berlin zusammengeführt und eine Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Siedlungsentwicklung geschaffen werden. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

 

Voranbringen: Stadtteil Wolfsburg Fallersleben

In dem durch historische Fachwerkbebauung charakterisierten Stadtteilzentrum Fallersleben werden aktuelle strukturelle Problemlagen deutlich. Dazu zählen Erhalt und zeitgemäße Nutzung der Fachwerkarchitektur, Sanierungsstau, demografischer Wandel, Unternehmensnachfolgen, Konkurrenzstandorte etc. Chancen liegen in der wertvollen Bausubstanz mit hohem baukulturellen Wert sowie dem hohem Engagement der Akteure. Die WMG – Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH beauftragte complan Kommunalberatung mit der Erarbeitung einer Standortanalyse inkl. Kommunikationskonzept für das Stadtteilzentrum Fallersleben. Ziel ist es, auf Basis einer aktuellen Standortbestimmung sowie der Bewertung der Herausforderungen und Perspektiven umsetzungsfähige Maßnahmen zu definieren und durch eine Kommunikationsstrategie aktiv zu unterstützen. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

 

Abgeschlossen: Ergebnisse der Zwischenevaluierung des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren veröffentlicht

Das Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wird aktuell in fast 500 Städten und Gemeinden bundesweit umgesetzt. Gemeinsam mit dem Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik (IfS), Berlin, führte complan Kommunalberatung die Zwischenevaluierung zur Hälfte der Programmlaufzeit durch. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind eindeutig: Das Programm hat sich gut bewährt, um den Funktionsverlusten und damit einhergehenden städtebaulichen Missständen in den Stadt- und Ortszentren zu begegnen. Das Programm sollte fortgeführt werden und die aktuellen Herausforderungen der Zentren aufgreifen. Handlungsbedarf besteht in der Unterstützung der Kommunen in der Hinsicht, dass diese die Möglichkeiten und Instrumente des Programms passgenau nutzen können und die Zentrenentwicklung im Sinne der integrierten Stadtentwicklung gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren im Gebiet verfolgen. Der komplette Bericht ist hier verfügbar: www.bmub.bund.de/N50784. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

 

Rollender Workshop in der Region Lausitz-Spreewald

Auf Einladung des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) warfen am 24.06.2015 Fachplaner einen Blick in die Praxis des energetischen Umbaus im Quartier. Der Workshop startete mit einem Rundgang durch das Quartier Innenstadt in Finsterwalde. Dabei gab Wirtschaftsförderer Torsten Drescher Informationen rund um die Erstellung des energetischen Quartierskonzeptes und erläuterte die Aufgaben der derzeit laufenden Umsetzungsphase, die durch ein Sanierungsmanagement unterstützt wird. Anschließend fuhren die Teilnehmer per Bus Richtung Elsterwerda, wo sie das moderne Biomasseheizkraftwerk besichtigten. Der Kraftwerksleiter Herr Sonntag erläuterte die Besonderheiten des mit Altholz betriebenen Kraftwerkes und führte die Gruppe durch die Anlage.
Zum Ende des Workshops berichteten der Bürgermeister und der Bauamtsleiter von Elsterwerda über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte der Bearbeitung des energetischen Quartierskonzeptes für die Altstadt Elsterwerda. Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de

 

23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

„Frei-Raum in der historischen Stadt“ – so lautete der Titel des 23. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz, der sich am 25. und 26. August 2015 in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) der Vielfalt von Freiräumen mit ihren unterschiedlichen Funktionen, Nutzungen und Gestaltungen widmete. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem bauhistorischen Erbe.

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnete den Bundeskongress, den complan Kommunalberatung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit inhaltlich vorbereitete und durchführte. In Themenvorträgen und den darauf aufbauenden vier Arbeitsgruppen wurden die aktuellen Herausforderungen für die historische Stadt anhand von kommunalen Beispielen diskutiert. Den diesjährigen Kongressfilm mit Eindrücken aus Lippstadt und Statements der Teilnehmer/innen sowie di­e Kongressdokumentation finden Sie in Kürze auf www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de.
Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de 
Foto rechts: Michael Reintz

ALTE STADT: Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart

Am 04. Juli 2015 eröffnete Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, gemeinsam mit Frank Steffen, Bürgermeister von Beeskow, und Brigitte Faber-Schmidt, Kulturland Brandenburg, die Ausstellung »Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart« in Beeskow. Die Ausstellung thematisiert die Vielzahl unterschiedlicher Siedlungsräume und Gemeinschaften, die Beeskow in historischer Perspektive kennzeichnet. Nach der Begrüßung und feierlichen Eröffnung führte Dr. Sascha Bütow vom Historischen Institut der Universität Rostock in das Thema ein. Die Beeskower Ausstellung wurde als erste von vier Ausstellungen in diesem Jahr eröffnet. Die Städte Brandenburg an der Havel, Altlandsberg und Kyritz beteiligen sich ebenfalls am diesjährigen Themenjahr von Kulturland Brandenburg »gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel«.
Kontakt: neele.reimann-philipp@complangmbh.de

Chinesische Delegation zu Gast in Potsdam

Weitgereisten Besuch durfte die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz am 16. Juni 2015 in der Landeshauptstadt Potsdam empfangen: Eine hochrangige chinesische Delegation interessierte sich für den Umgang mit bauhistorischem Erbe in der Stadtentwicklung. Die Gruppe, die sich aus Amtsleitern verschiedener Stadtplanungsämter aus der Provinz Jiangsu zusammensetzt und eine mehrwöchige Studienreise durch Deutschland macht, erhielt dabei von Frau Schmitt seitens der Bundestransferstelle direkt im Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“ einen Einblick in die Städtebauförderung „Städtebaulicher Denkmalschutz“, die Förderbedingungen und Förderziele. Seitens der Landeshauptstadt Potsdam unterstützte Herr Beyer, der die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme rund um den neuen Landtag betreut. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Gemeinsam weiterdenken: Ein Leitbild für Potsdam

Am 9. Juni 2015 sind die Themenforen im Rahmen der Leitbildentwicklung der Landeshauptstadt Potsdam unter dem Motto „Potsdam weiterdenken!“ gestartet. Thema des ersten Forums war „Potsdam für alle“. Bis zum 16. Juni 2015 finden weitere Themenforen auf der Freundschaftsinsel in Potsdam statt. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer sind dazu aufgerufen, sich mit Ihren Wünschen und Ideen einzubringen. Die genauen Themen und Termine für die Themenforen finden Sie hier, Sie können auch online auf www.potsdam-weiterdenken.de mitmachen.

Die Landeshauptstadt Potsdam entwickelt in diesem Jahr ein Leitbild für die Zukunft der Stadt. Das künftige Leitbild wird Richtschnur für Politik, Verwaltung und kommunale Unternehmen. complan Kommunalberatung ist gemeinsam mit den Büros medienlabor, Zebralog und Büro Kaufmann mit der Organisation und Durchführung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses beauftragt. Zu den Bausteinen gehören eine Kampagne, Vor-Ort-Veranstaltungen und der begleitende Online-Dialog. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Gemeinsam weiterdenken: Ein Leitbild für Potsdam

Unter dem Motto „Potsdam weiterdenken!“ entwickelt die Landeshauptstadt Potsdam in diesem Jahr ein Leitbild für die Zukunft der Stadt. Das künftige Leitbild wird Richtschnur für Politik, Verwaltung und kommunale Unternehmen. complan Kommunalberatung ist gemeinsam mit den Büros medienlabor, Zebralog und Büro Kaufmann mit der Organisation und Durchführung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses beauftragt. Zu den Bausteinen gehören eine Kampagne, Vor-Ort-Veranstaltungen und der begleitende Online-Dialog. Bei den Themenforen, die zwischen dem 9. und 16. Juni 2015 auf der Freundschaftsinsel in Potsdam stattfinden, sind alle Potsdamerinnen und Potsdamer dazu aufgerufen, sich mit Ihnen Wünschen und Ideen einzubringen. Die genauen Themen und Termine für die Themenforen finden Sie hier, Sie können auch online mitmachen. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Ladenhüter? Strategien zum Umgang mit Leerständen in den historischen Stadtkernen

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg veranstaltete am 21. Mai 2015 in der Altstadthalle in Angermünde eine Fachtagung zu den Themen „Einzelhandel und Leerstand“.  Unter dem Motto „Ladeneinheiten nicht mehr Ladenhüter: Strategien zum Umgang mit Leerständen in den historischen Stadtkernen!“ trafen sich rund 90 Interessierte Verwaltungsmitarbeiter, Politiker, Händler und Denkmalpfleger um anhand von vielschichtigen Praxisbeispielen unterschiedliche Problemlagen zu erörtern, alternative Planungsansätze zu diskutieren und Empfehlungen an die Landespolitik zu vermitteln. Kontakt: kathleen.bierbass@complangmbh.de

Getagt: NS Großanlagen – Chancen und Grenzen der touristischen Vermarktung und Nutzung von Orten des Nationalsozialismus

Vom 18. -19. Mai 2015 fand im Historisch-Technischen Museum (HTM) in Peenemünde (www.peenemuende.de) eine weitere Veranstaltung des sich im Aufbau befindlichen Verbundes „NS-Großanlagen“ statt. An zwei Tagen gaben nationale und internationale Referenten Denkanstöße und Einblicke in die Praxis für den (touristischen) Umgang mit der baulichen NS-Vergangenheit. Ziel der Tagung war es, das Themenfeld „Erinnerungskultur und Publikumsinteresse an NS-Großanlagen“ theoretisch zu fundieren und anhand von Beispielen zu konkretisieren, um entsprechende Handlungsbedarfe zu formulieren und den Akteuren, aber auch der Öffentlichkeit und der Politik Handlungsstrategien an die Hand zu geben. Zudem wurden im Rahmen der Tagung der gläserne Aufzug und die Fotoausstellung „Mischlinge“ von Marc. E. Babej im HTM eröffnet. complan begleitete die Tagungsvorbereitungen und hat den Geschäftsstellensitz des Verbundes „NS-Großanlagen“ inne. Kontakt: claudia.kumke@complangmbh.de, www.facebook.com/NSGrossanlagen

Beraten: Ziele für den Mittelbereich Bernau

Die Kommunen Bernau, Wandlitz, Panketal und Ahrensfelde im Mittelbereich Bernau bei Berlin beabsichtigen die regionale Zusammenarbeit zu intensivieren und auf eine konzeptionelle Grundlage zu stellen. complan Kommunalberatung unterstützt den Mittelbereich seit Ende 2014 durch die Erarbeitung einer Mittelbereichskonzeption. Diese bildet auch die Grundlage für die Beteiligung am Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg. Zu Beginn wurden Gespräche mit den Kommunen zur Aufnahme der Interessen und Erwartungen geführt. In einem zweiten Schritt wurde die breite Einbindung der Fachöffentlichkeit gesichert. Hierzu nutzten im Workshop vom 20. Mai 2015 etwa 60 Vertreter aus Kommunen, Verbänden, Vereinen u. a. die Gelegenheit sich über den aktuellen Stand der Konzeptbearbeitung zu informieren und gemeinsam über Entwicklungsziele im Mittelbereich zu diskutieren. Die rege Teilnahme und Diskussion zeigt das große Interesse der Akteure die regionale Kommunikation und Abstimmung zu verbessern und für zukünftige Herausforderungen gemeinsame Lösungsstrategien zu erarbeiten. Kontakt merten.klementz@complangmbh.de

Vernetzt: Energetisches Sanierungsmanagement und Citymanagement in Finsterwalde

Zur Stärkung der Innenstadt Finsterwalde werden seit März 2015 zwei Förderprogramme kombiniert: Das in der Sängerstadt bereits etablierte Citymanagement mit seinem Verfügungsfonds zur Förderung von kleinteiligen Maßnahmen trägt gemeinsam mit dem energetischen Sanierungsmanagement zu einer sozioökonomischen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der Innenstadt bei. Um die regionale Wertschöpfung zu steigern sollen kleinteilige, gebäudebezogene Sanierungsmaßnahmen vor allem durch lokale Betriebe umgesetzt werden. complan Kommunalberatung baut dazu derzeit ein Netzwerk aus lokalen Architekten, Bauingenieuren, Fachplanern, Energieberatern und Handwerksbetrieben auf. In einem ersten gemeinsamen Bürgerforum im Rahmen der Förderprogramme wurden die Eigentümer, Mieter und Gewerbetreibende der Innenstadt über vorhandene Beratungs- und Förderprogramme zum Thema Sanierung, Nutzung von Erneuerbaren Energie und Energieeinsparung informiert.  Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de

Experten gefragt: Standortmarketingkonzept für den Wirtschaftsstandort Landkreis Potsdam-Mittelmark

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist einer der bevölkerungsreichsten Landkreise im Land Brandenburg und verfügt über lebenswerte Orte und Landschaften, über eine starke Wirtschaft mit hohen Innovationspotenzialen sowie über attraktive Kultur- und Naturräume. Basierend auf dem neu entwickelten Leitbild für den Landkreis Potsdam-Mittelmark soll im Rahmen des Standortmarketingkonzeptes das positive Image der Region sichtbar gemacht, die Alleinstellungsmerkmale herauskristallisiert und eine einheitliche Kommunikationsstrategie erarbeitet werden. Das Standortmarketingkonzept wird in Kooperation mit der Werbeagentur Runze & Casper erarbeitet. complan Kommunalberatung übernimmt hierbei insbesondere die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Workshops und Expertengesprächen und bringt seine umfangreichen regionalen Kenntnisse in den Analyseteil ein. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Neustart: Fachberatung für die AG Historische Stadt- und Ortskerne in NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen steht in jeder Hinsicht für Industriekultur. Dennoch oder gerade deshalb besteht seit 27 Jahren eine Arbeitsgemeinschaft aus 37 Städten mit einzigartigen historischen Stadtkernen. complan Kommunalberatung wird in den kommenden vier Jahren die strategische Neuausrichtung des Städteverbundes konzeptionell und inhaltlich begleiten und die Fusion mit der Arbeitsgemeinschaft der historischen Ortskerne steuern. Geschäftsstelle und Vorstand der Arbeitsgemeinschaft werden von complan Kommunalberatung fortlaufend zur Vielfalt an Zukunftsaufgaben in historischen Stadtquartieren beraten und in der konkreten Projektumsetzung unterstützt. Unsere Erfahrungen aus der langjährigen und erfolgreichen Geschäftsstellentätigkeit für die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne des Landes Brandenburg werden dabei hilfreich sein. Kontakt: caroline.uhlig@complangmbh.de

In der Praxis: Regionalmanagement im Havelland

Die Stärkung des Tourismus und der Lebensqualität im ländlichen Raum sowie die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung sind die wichtigsten Ziele der ländlichen Entwicklung im Havelland. Hierzu wurden in der Vergangenheit bereits viele Vorhaben umgesetzt und neue Ideen entwickelt. Im Auftrag der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Havelland e.V. mit Sitz im Schloss Ribbeck berät complan Kommunalberatung Antragsteller und Projektträger bei der Vorbereitung und Antragstellung der Projekte. Kontakt: marcus.kolodziej@complangmbh.de

In Arbeit: Automobiles Kulturgut soll transnationales immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden

Das Automobile Kulturgut soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden, um die Bewegung zum Erhalt der historischen Fahrzeuge auszubauen und im öffentlichen Bewusstsein zu stärken sowie Schutz- und Weiterentwicklungsmaßnahmen zum Erhalt und zur Pflege des Kulturgutes zu ergreifen. complan Kommunalberatung steuert das Antragsverfahren und leitet die Geschäftsstelle der IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. hervorgegangen aus dem Parlamentskreis Automobiles Kulturgut des Deutschen Bundestages. Der nationale Antrag wird im Oktober 2015 der Deutschen UNESCO Kommission vorgelegt. Kontakt: nicola.halder-hass@complangmbh.de

Gepunktet: Bürgerbeteiligung in Coswig

Ende Februar 2015 eröffnete complan Kommunalberatung den Bürgerdialog zum Stadtentwicklungskonzept in Coswig. Die Stadt nimmt am Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz teil und complan erarbeitet derzeit ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK). Nach einer kurzen Einführung im Ratssaal machten sich am Samstag rund 80 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Coswig auf zu einem Stadtspaziergang, um mit geschärftem Blick auf ihre Stadt die Planungsvorschläge mit Punkten zu bewerten und eigene Ideen zu sammeln. Im Fokus stand die parallel zur Elbe verlaufende Schlossstraße mit mehreren historischen Gebäuden: die „Perlenkette an der Elbe“.

Kontakt: martina.kleinwaechter@complangmbh.de

Verankert: Glückstadt als Stadtdenkmal

Für die Weiterentwicklung des barocken Stadtkerns von Glückstadt waren die Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Donnerstag zu einer Bürgerversammlung eingeladen. In der gut besuchten Stadthalle erörterte und diskutierte complan Kommunalberatung offen die geplanten Maßnahmen im Rahmen der Leitbildentwicklung „Glückstadt – Anker unserer Region“. Über diese zeitgemäße Form der Bürgerbeteiligung wurden authentische Meinungen und Ideen aus und für Glückstadt eingefangen. Die Leitbildentwicklung erfolgt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden“.

Kontakt: gesine.rauhut@complangmbh.de

Im Überblick: Recherche, Aufbereitung und Präsentation vorliegender Verkehrsuntersuchungen im Raum des Kommunalen Nachbarschaftsforums

Die Verkehrsentwicklung ist ein dauerhaft wichtiges Themenfeld im Kommunalen Nachbarschaftsforum (KNF). Hier arbeiten in einem informellen Zusammenschluss Vertreter der Berliner Außenbezirke und den Städten, Gemeinden und Landkreisen im Berliner Umland in vier Arbeitsgemeinschaften zusammen. Das Thema Verkehr / Mobilität wird hier mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen verfolgt. Die Geschäftsstelle des KNF beauftragte complan Kommunalberatung mit der systematischen Ermittlung und Zusammenführung interkommunal relevanter Verkehrs- und Mobilitätsstudien und mit der geeigneten Darstellung der Ergebnisse. Ziel ist es, den Kooperationspartnern eine handhabbare Übersicht zur Verfügung zu stellen, die als inhaltlichen Input und Grundlage für die Vorbereitung integrierter Verkehrskonzepte genutzt werden kann. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Veranstaltet: Jahrespressefrühstück der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg

Unter dem Motto »Herausforderungen 2015 – Altstadtlust in den historischen Stadtkernen« fand das jährliche Pressefrühstück der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg im Potsdam Museum statt. Die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider und die Bürgermeister der Vorstandsstädte gaben Einblicke ins Vergangene und Ausblicke aufs Künftige, wobei die Gewinnung der Hauptstädter sowohl als Gäste als auch Investoren und Mieter im Vordergrund stand. Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung mit einer musikalischen Kostprobe des theater 89 hinsichtlich des Sommertheaters, welches auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird. Mehr zur Altstadtbörse und zur Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg.

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Eröffnet: »Prediger und Bürger« in Treuenbrietzen und Jüterbog

Die Städte Treuenbrietzen und Jüterbog informieren seit dem Reformationstag in ihren Stadtraum-Ausstellungen »Prediger und Bürger« auf Informationstafeln über die lokalen Spuren der Reformation. Die vor rund 500 Jahren durch Martin Luthers Thesen ausgelöste Reformationsbewegung hat Stadtgeschichte geschrieben. Wie überraschend unterschiedlich diese verlief, macht der Städteverbund unter dem Titel »Prediger und Bürger – Reformation im städtischen Alltag« mit Ausstellungen und Veranstaltungen sichtbar. Sie zeigen das Werden der Reformation und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart an authentischen Orten, wie Kirchen, Klöstern, Schulen oder Bürgerhäusern. Kontakt: birgit.wuerdemann@complangmbh.de

Mehr zu Luther2017– 500 Jahre Reformation

Auf Kurs: Regionales Entwicklungskonzept Mecklenburgische Seenplatte

Der Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte beabsichtigt, das Regionale Entwicklungskonzept (REK) aus dem Jahr 2000 fortzuschreiben und an die künftigen Bedürfnisse sowie veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. complan Kommunalberatung erarbeitet im Auftrag des Planungsverbandes gemeinsam mit den regionalen Fachpartnern den gesamtstrategischen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre. Hier werden das aktuelle Leitbild überprüft, Entwicklungsziele definiert sowie regionale und teilräumliche Handlungsfelder benannt. Damit ist die Mecklenburgische Seenplatte für eine zukunftsfähige ländliche und regionale Entwicklung gut aufgestellt und verfügt über ein geeignetes Instrument zur Umsetzung förderrelevanter Maßnahmen und Projekte. Kontakt: ulrike.engelke@complangmbh.de

Teilgenommen: Klimagaarden auf dem Brunnenfest

Am 14.09.2014 wurde zum 21. Mal das Gaardener Brunnenfest in Kiel gefeiert. Das erste Mal mit dabei war das Sanierungsmanagement Klimagaarden mit Partnern aus dem Bereich private Energieeinsparung / Verbraucherverhalten. Unter dem Dach von Klimagaarden informierten die Stadtwerke Kiel, die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, der Kieler Mieterverein, das Umweltschutzamt der Stadt Kiel sowie der Lichtblick e.V. über ihre Beratungsleistungen für private Verbraucher. Kontakt: gesine.rauhut@complangmbh.de

Gelungen: 22. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

»Kommunikation, Partnerschaften und Bündnisse im Städtebaulichen Denkmalschutz« – so lautete der Titel des 22. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz, der sich der interdisziplinären Zusammenarbeit, Beteiligung und öffentlichen Vermittlung von Stadtplanung und Stadtentwicklung widmete. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem bauhistorischen Erbe. Der Bundeskongress, den complan Kommunalberatung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit inhaltlich vorbereitete und durchführte, fand am 26. und 27. August 2014 in Quedlinburg (SachsenAnhalt) statt und hatte mit ca. 400 Teilnehmern eine sehr große Resonanz. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hielt zu Beginn des Kongresses eine Grundsatzrede. In Themenvorträgen und Arbeitsgruppen wurden außerdem die aktuellen Herausforderungen der historischen Stadt an zahlreichen Beispielen diskutiert. Die Dokumentation, unter anderem ein Film mit Eindrücken aus Quedlinburg und Statements der Teilnehmer, finden Sie in Kürze unter http://www.staedtebaulicherdenkmalschutz.de/service/kongresse. Kontakt: daniela.schmitt@complangmbh.de

Gestartet: Vorbereitende Untersuchungen in Glückstadt

Die Stadt Glückstadt zeichnet sich durch einen einzigartigen barocken Stadtgrundriss und ein gut erhaltenes historisches Stadtbild aus. Neben der Bewahrung und Entwicklung dieses baukulturellen Erbes kommen zukünftig neue Herausforderungen auf die Stadt zu, die insbesondere mit dem prognostizierten Bevölkerungsrückgang für Glückstadt und die Region in Zusammenhang stehen. Zur Bewältigung der aus der demografischen Entwicklung herrührenden Probleme wurde Glückstadt in das Städtebauförderungsprogramm »Kleine Städte und Gemeinden« aufgenommen. complan wurde beauftragt, die dafür notwendigen Vorbereitenden Untersuchungen durchzuführen und hat bereits mit den Untersuchungen begonnen. Kontakt: annkristin.havermann@complangmbh.de

Beschlossen: Städtebauliches Entwicklungskonzept für die südliche Innenstadt von Göttingen

Das in den vergangenen Monaten im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen durch complan erarbeitete Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für die südliche Innenstadt wurde Mitte Juli dem Bauausschuss der Stadt Göttingen vorgelegt und durch diesen beschlossen. Damit kann die Stadt Göttingen sich nun auf den Weg zur Beantragung von Städtebauförderungsmitteln im Programm »Aktive Stadt- und Ortsteilzentren« begeben. Im Ergebnis liegt der Stadt und ihren Akteuren eine Rahmenplanung für die weiteren städtebaulichen Entwicklungsschritte in der südlichen Innenstadt vor. Hervorzuheben ist die intensive Beteiligung der Eigentümer, Bewohner und Händler innerhalb des Untersuchungsgebiets in Form von Befragungen und Workshops. Kontakt: annkristin.havermann@complangmbh.de

Gefunden: 5. Innenstadtwettbewerb „Altstadthelden gesucht!“

Mit dem 5. Innenstadtwettbewerb möchte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes Brandenburg gelungene Projekte und Strategien würdigen, mit denen Altbauten in Innenstädten erhalten und genutzt werden. complan Kommunalberatung hat sich im Auftrag des MIL auf die Suche nach Machern und Initiativen begeben und das Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die Resonanz war groß: Bis Ende Mai wurden insgesamt 64 Wettbewerbsbeiträge u.a. von Städten, Initiativen sowie privaten Eigentümern eingereicht. Ein toller Erfolg, der nicht zuletzt durch die hohe mediale Verbreitung des Wettbewerbsthemas erreicht wurde! Nach eingehender Vorprüfung durch complan hat die fachbesetzte Jury aus den vielen eingereichten Projekten und Strategien eine Auswahl getroffen. Das Ergebnis bleibt jedoch bis zur offiziellen Bekanntgabe und Prämierung der Wettbewerbssieger am 28. August 2014 in Potsdam geheim. Kontakt: birgit.wuerdemann@complangmbh.de

Gemeinsam fit: complan beim DAK-Firmenlauf

complan ist nicht nur fachlich vorne mit dabei – auch beim 6. DAK-Firmenlauf gaben wir alles im Kampf um die vorderen Plätze. Acht complanerinnen und complaner starteten am 18. Juni 2014 erstmalig im Potsdamer Volkspark, angefeuert von Kolleginnen und Kollegen. Im einheitlichen complan-Look ging es zusammen mit 2.150 Startern auf den 4,6 Kilometer langen Rundkurs. Gut in Form erkämpfte sich unser MixedTeam den 33. Platz in der Team-Wertung. Fazit nach einer kleinen Verschnaufpause: 2015 sind wir wieder dabei!

Die PNN titelt mit »Super« und schreibt über uns Neulinge: www.pnn.de/regionalsport/866033

Gewonnen: Bergisches Städtedreieck wird KWK-Modellkommune in NRW

Das Bergische Städtedreieck ist Modellregion zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Einsatz von KWK kann als energieeffiziente Technologie zum Klimaschutz beitragen. Mit dem durch complan gemeinsam mit EEB Enerko erstellten Feinkonzept haben sich die drei Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal beim Landeswettbewerb zur Förderung als KWKModellkommune beworben. Als eine von insgesamt sechs Modellkommunen wird das Feinkonzept »KWK hoch 3« nun in die Umsetzungsphase gehen. Konkret wurden in den drei Städten acht Quartiere auf den KWKEinsatz hinsichtlich der technischen, baulichen und akteursseitigen Voraussetzungen untersucht und ein übertragbarer Methoden und Instrumentenkoffer entwickelt. Die gutachterliche Bewertung durch das Forschungszentrum Jülich bescheinigt, dass das vorgelegte Konzept »(…) nachdrücklich das umfangreiche und innovative Potenzial für die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein Westfalen gezeigt« hat. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Energetisch: Energiestrategie für Potsdamer Sanierungsgebiete

complan wird für die Sanierungsgebiete »Potsdamer Mitte« und »Zweite Barocke Stadterweiterung Süd« eine Energiestrategie entwickeln. Der historische Gebäudebestand unterliegt dabei besonderen Herausforderungen, ist doch die energetische Sanierung der Gebäude so verträglich zu gestalten, dass denkmalpflegerische, baukulturelle und bauphysikalische sowie letztlich auch gebrauchspraktische Aspekte in Einklang gebracht werden müssen. Neben einer effizienten Wärmeerzeugung und einer baukulturell verträglich energetisch optimierten Gebäudehülle, tritt auch das Nutzerverhalten in den Bereichen Energie und Mobilität in den Fokus der strategischen Empfehlungen. Im Ergebnis soll die Energiestrategie Empfehlungen geben, wie die Sanierungsgebiete ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Potsdam leisten können. Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de, beate.bahr@complangmbh.de

Begonnen: Energetisches Quartierskonzept HannoverMittelfeld

In HannoverMittelfeld erarbeitet complan gemeinsam mit EEB Enerko und dem tha-Ingenieurbüro Eßmann ein energetisches Quartierskonzept. Das Quartier Mittelfeld in der Landeshauptstadt Hannover ist durch eine Bebauung geprägt, die sich durch eine besondere Erhaltenswürdigkeit auszeichnet. So steht die Nachkriegsbebauung exemplarisch für die Phase des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg. Gestalterische Überformungen des Stadtbildes, des Erscheinungsbildes von Siedlungsteilen und Gebäudeteilen und damit der unwiderrufliche Verlust von baukulturellen Werten können eine wesentliche Folge von gebäudeindividuellen Einzelmaßnahmen der Energieeinsparung sein. Gleichzeitig ist die Siedlung ein Wohnstandort, der mit seinem Mietniveau einen wichtigen Beitrag zu einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt in Hannover leistet. Damit sind die Ansprüche von Bewohnern – Mietern und Eigentümern – bei der Entwicklung einer ganzheitlichen Strategie zur energetischen Quartiersentwicklung ebenso zu beachten und einzubeziehen. Kontakt: claudia.mucha@complangmbh.de

Fortgeschrieben: INSEK der Stadt Senftenberg 2030 beschlossen

Die Stadt Senftenberg hat im März das fortgeschriebene Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) mit dem Zeithorizont 2030 beschlossen. Die Schlüsselmaßnahmen aus dem INSEK 2007 konnten zu weiten Teilen umgesetzt werden. So wurde ein Stadthafen gebaut, das Umweltbildungszentrum errichtet und das Theater Neue Bühne saniert. Mit dem aktuell vorliegenden INSEK werden neue Themen und räumliche Schwerpunkte zur weiteren Stadtentwicklung gesetzt. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte mit einem umfassenden mehrstufigen Beteiligungsprozess, in den Bewohner, Schüler, Stadtverordnete, Fachexperten und sonstige lokale und fachliche Akteure eingebunden wurden. In diesem Prozess sind die Leitlinien der Stadtentwicklung sowie eine Reihe an Maßnahmen und Ideen entstanden, die in das aktuelle INSEK eingeflossen sind. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Gesungen: INSEK und Stadtumbaustrategie für die Sängerstadt Finsterwalde

Im Auftrag der Sängerstadt Finsterwalde bearbeitet complan derzeit die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes, um eine aktuelle Stadtentwicklungsstrategie für die zukünftigen Anforderungen und Herausforderungen zu formulieren. Ergänzend wird die Stadtumbaustrategie Finsterwalde aktualisiert und weiterentwickelt, um ggf. einen neuen Programmantrag zu stellen. Zeitgleich wurde die im Rahmen des Aktive Stadt- und Ortsteilzentren erfolgte Zielplanung aktualisiert, da durch den perspektivischen Neubau einer innerstädtischen Umfahrungsstraße eine Neuordnung im Hauptstraßennetz von Finsterwalde erfolgt und sich damit neue Möglichkeiten ergeben. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Vorgelegt: INSEK Erkner 2025 liegt vor

Der Stadt Erkner liegt mit dem Endbericht des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes eine strategische Arbeitsgrundlage vor, um den Aufgaben und Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen. Ziel ist es, einen Rahmen für die sektoralen Fachplanungen und Schwerpunktaufgaben, insbesondere für die Vorbereitung der vorgesehenen Aktualisierung des Flächennutzungsplanes, zu setzen. Ferner geht es darum, die mit Festsetzung des Landesentwicklungsplanes Berlin-Brandenburg (LEP BB) in 2009 erfolgte Ausweisung der Stadt Erkner als Mittelzentrum zu untersetzen. Mit dem INSEK wird durch die strategische Bündelung von Maßnahmen und Projekten ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Erkners in der Perspektive bis 2025 geleistet. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Vorwärts: INSEK Beeskow geht weiter

Wie in vielen anderen Städten im Land Brandenburg wird derzeit in Beeskow das aus dem Jahr 2007 stammende Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) fortgeschrieben. Ziel ist es, Stadtentwicklungsstrategien für die zukünftigen Anforderungen und Herausforderungen zu formulieren und konkrete Handlungsschritte für die weitere Umsetzung zu bestimmen. Zudem beabsichtigt die Stadt eine Bewerbung für den Mittelbereich Beeskow mit einem eigenen Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb. Kontakt: beate.bahr@complangmbh.de

Stark: Bundesprogramm Aktive Stadtund Ortsteilzentren

Das BundLänderProgramm zur Stärkung der Innenstadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, wird seit 2009 in über 350 Kommunen umgesetzt. Gemeinsam mit dem Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik (IfS), Berlin, wurde complan Kommunalberatung vom Bund mit der Zwischenevaluierung des Programms beauftragt. Ziel ist es, nach Ablauf der Hälfte der Programmlaufzeit Strategien, Umsetzung und Wirkungen zu bewerten und insbesondere Empfehlungen für die Fortführung und zweite Programmphase zu formulieren. Die Bearbeitung wird durch eine aus Vertretern der Länder, der Kommunen sowie der Fachverbände gebildete Evaluierungsgruppe unterstützt und fachlich begleitet. Kontakt: matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Fördern: complan vergibt drei Deutschlandstipendien

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 herausragende Leistungen von engagierten Studierenden anerkannt und weiter gefördert. complan Kommunalberatung beteiligt sich aktiv bei der Unterstützung junger Menschen an der Fachhochschule Potsdam und vergibt drei Stipendien: Claudia Steinwegs studiert Kulturarbeit (B.A), Ivo Herrmann Interfacedesign (B.A) und Niklas Underwood ‚Konservierung und Restaurierung’ im Masterstudiengang. Das einkommensunabhängige Stipendium beträgt jeweils 300 Euro monatlich – die Bundesregierung verdoppelt unsere Beiträge. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit. Kontakt: hathumar.drost@complangmbh.de

Teilgenommen: Klimagaarden auf dem Brunnenfest

Am 14.09.2014 wurde zum 21. Mal das Gaardener Brunnenfest in Kiel gefeiert. Das erste Mal mit dabei war das Sanierungsmanagement Klimagaarden mit Partnern aus dem Bereich private Energieeinsparung / Verbraucherverhalten. Unter dem Dach von Klimagaarden informierten die Stadtwerke Kiel, die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, der Kieler Mieterverein, das Umweltschutzamt der Stadt Kiel sowie der Lichtblick e.V. über ihre Beratungsleistungen für private Verbraucher. Kontakt: gesine.rauhut@complangmbh.de

Nebenan: »Noppern« in Luckau – Nachbarschaft mit Tradition

Kathrin Schneider, Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, weihte am 7.9.2014 gemeinsam mit Brigitte Faber-Schmidt, Kulturland Brandenburg, feierlich eine Stele mit Informationen zu traditionellen Nopperngemeinschaften (niederlausitz. für Nachbarschaften) in Luckau ein. Unter dem Motto »Tür an Tür und Haus an Haus – Nachbarschaft(en) in der historischen Stadt« beteiligt sich Luckau damit neben fünf weiteren Städten mit historischem Stadtkern am Themenjahr von Kulturland Brandenburg »PREUSSEN – SACHSEN – BRANDENBURG. nachbarschaften im wandel«. Gerald Lehmann, Bürgermeister von Luckau, und Sascha Bütow vom Historischen Institut der Universität Potsdam führten in das Projekt »Die Noppern in Luckau – Nachbargemeinschaften mit Tradition« ein. Erste Nachbarschaften wurden hier bereits im Jahr 1523 beurkundet. Kontakt: kathleen.bierbass@complangmbh.de